Berufseinstieg
Selbst, wenn man die nötigen Qualifikationen mit sich bringt, kann es sein, dass für eine Weile einfach keine Stellen frei sind oder dass man trotz diverser Angebote und Bewerbungen keinen Arbeitsplatz findet. In einem solchen Fall stellt sich die Frage, wovon man leben soll. Bis zu einem gewissen Alter kommt das Kindergeld infrage, das jedoch nicht dem Kind direkt, sondern den Erziehungsberechtigten zusteht. Danach gibt es meist nur noch die Lösung von Hartz IV, also die Antragstellung auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II.
Arbeitslosengeld II beim Berufseinstieg
Inzwischen reicht es kaum noch aus, wenn man einen sehr guten Schulabschluss vorweisen kann, wenn man einen Job finden möchte. Fachkräfte werden in allen Branchen gesucht, am besten auch noch mit jahrelanger Erfahrung und Sprach- und Computerkenntnissen. Da fällt der Berufseinstieg nicht leicht. Wer nach der Mittleren Reife oder dem Abitur oder auch nach einer absolvierten Ausbildung oder der Beendigung eines Studiums nicht bald Arbeit findet, wird in finanzielle Not geraten. Einen Ausweg bietet das Arbeitslosengeld II. Es wird erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen gewährt, mit der Bedingung, dass sie darum bemühen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das bedeutet zum einen, sich selbst nach Arbeit umzusehen und zum anderen, Vermittlungsvorschläge der Agentur für Arbeit anzunehmen. Da dies eine professionelle Betreuung mit Beratungsgesprächen und diversen Förderungsmaßnahmen beinhalten kann, wirkt sich dies nicht nur in finanzieller Hinsicht positiv aus, sondern kann den Berufseinstieg sogar erleichtern. Hartz IV dient als Grundsicherung und somit werden monatliche Leistungen nach bestimmten Regelsätzen ausgezahlt. Sie richten sich nach dem Alter und der Familiensituation des Leistungsbeziehenden.
Was erleichtert den Berufseinstieg?
Der Bezug von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II sollte nur einen Übergang von Ausbildung ins Berufsleben darstellen. Allzu viele Jugendliche verlassen sich auf die Zahlung von Lebenshaltungskosten und Miete und bemühen sich nicht, einen Job zu finden. Diese Verweigerung kann dazu führen, dass die Leistungen gekürzt oder gestrichen werden. Man sollte sich also nicht einfach auf die finanzielle Unterstützung verlassen, sondern die Möglichkeit von Weiterbildungskursen, Ausbildungsmaßnahmen und professioneller Beratung vonseiten des Jobcenters nutzen. Ein Bildungsgutschein, der beinhaltet, dass eine bestimmte anerkannte Bildungsmaßnahme finanziell unterstützt wird, kann ebenfalls hilfreich für den Berufseinstieg sein.
