Hartz4

Rezepte

 

 

Nicht alles, was viel Geld kostet, muss auch gleich gut sein. Dies betrifft auch die Ernährung. Wer beispielsweise von Hartz IV lebt, kann nicht viel für Nahrungsmittel ausgeben, muss deswegen aber nicht ungesund leben. Nutzt man diverse Vergünstigungen und Sonderangebote und wendet zudem gewisse Rezepte an, so kann man gut mit dem gewährten Geld auskommen.

 

 

Selbstgemachtes rentiert sich

 

Oftmals reichen kleine Ernährungsumstellungen oder auch raffinierte Rezepte schon aus, um Tag für Tag oder Monat für Monat etwas Geld zu sparen oder zumindest ohne Schulden von seinen Hartz IV Leistungen leben zu können. So müssen es nicht immer aufwendige mehrgängige Menüs oder drei volle Mahlzeiten am Tag sein. Außerdem sollte man Snacks für zwischendurch auslassen, die meist ohnehin ungesund sind. Was das Kochen anbelangt, so kann der Kauf von Fertiggerichten weniger kosten als der von frischem Gemüse. Es empfehlen sich zudem Gerichte, die saisonales Gemüse beinhalten, welches oftmals deutlich billiger ist als Importware.

 

Gekocht werden sollte so, dass nichts übrig bleibt und verdirbt. Reste können dennoch hervorragend wiederverwertet werden. So empfiehlt es sich, Kartoffel und Gemüse vom Vortag zusammen in einer Pfanne anzurösten oder daraus einen schmackhaften Auflauf zu kreieren. Auch klassische und weniger umfangreiche Rezepte können ergiebige Mahlzeiten liefern. Spaghetti mit Tomatensoße, Käsespätzle, Ofenkartoffeln mit Quark, Fischstäbchen mit Kartoffelsalat oder ein bunt gemischter Salat sind billig und außerdem relativ schnell zubereitet. Eine gute Idee sind auch gemischte Eintöpfe und selbst erweiterte Fertigsuppen, die vor allem in kalten Jahreszeiten gut tun.

 

 

Tipps von Spezialisten

 

Auch Kochprofis, Prominente und viele, die sich selbst in einer ähnlichen Lage befunden haben, setzen sich mit dem Thema Rezepte für Empfänger von Hartz IV auseinander. In Buchhandlungen kann man beispielsweise Bücher finden, die Rezepte für einen Euro beinhalten oder sich mit Speiseplänen auseinandersetzen, für die man nicht mehr als 4,40 € im Monat ausgeben muss. Auch das “Hartz IV Kochbuch” von Sigrid Ormeloh und Nicole Schlier ist empfehlenswert. Selbstverständlich bietet das Internet ebenfalls Anregungen. Auf http://kalender-365.de/kochrezepte/billigerezepte.php finden sich beispielsweise Kochrezepte mit billigen Zutaten. Ein Forum zum Thema listet ebenfalls Kochtipps von Betroffenen auf: http://www.sozialhilfe24.de/sozialhilfe-forum/forum14.html. Auch kostenlose Downloads ¬– wie beispielsweise für die Broschüre unter http://www.runterladen.de/download/25867.html – bieten sich an.